Gießtechnik
Gießtechnik
Was ist die Gießtechnik bei Edelmetallen?
Die Gießtechnik ist ein fundamental wichtiger Prozess in der Verarbeitung von Edelmetallen. Sie ermöglicht es uns, feste Formen aus Metallen, wie Silber, Gold und Platin herzustellen. Ob Schmuck, Münzen oder Barren – die Gießtechnik kommt häufig zum Einsatz.
Wie funktioniert die Gießtechnik?
Im Herzen des Gießtechnik Prozesses steht die Umwandlung von festem Metall in eine flüssige Form durch Hitze. Sobald das Metall flüssig ist, wird es in eine vorbereitete Form gegossen. Diese Formen können sehr vielfältig sein, abhängig vom gewünschten Endergebnis. Sobald das flüssige Metall in die Form gegossen ist, benötigt es Zeit zum Abkühlen und Aushärten. Anschließend hat das Metall die Form der Gussform angenommen.
Welche Gießtechniken gibt es bei Edelmetallen?
Beim Umgang mit Edelmetallen gibt es verschiedene Arten von Gießtechniken:
- Die Sandgießtechnik: Diese Technik kommt oft zum Einsatz, wenn man größere und komplizierte Formen herstellen möchte.
- Die Wachsausschmelztechnik (oder auch "Lost Wax" Methode): Ideal für kleine und sehr detailreiche Ausführungen, beispielsweise Schmuckstücke.
- Die Schleudergießtechnik: Geeignet für lange, zylindrische Formen. Denken Sie dabei beispielsweise an Rohre aus Edelmetall.
Warum ist die Gießtechnik bei Edelmetallen so wichtig?
Die Gießtechnik ist eines der ältesten Verfahren der Metallverarbeitung und für Edelmetalle unverzichtbar. Sie erlaubt es, aus einem Rohstoff ein wertvolles, nach Wunsch gestaltetes Produkt zu erschaffen. Ob in der Schmuckherstellung, dem Münzprägen oder dem Formen von Barren – ohne die Gießtechnik wäre die Verarbeitung und Gestaltung von Edelmetallen in der heutigen Form kaum möglich.