Goldpreis bricht ein: Trump-Zölle und Margin Calls belasten den Markt

05.04.2025 49 mal gelesen 0 Kommentare

Goldpreis fällt deutlich wegen Trump-Zöllen – Das Crash-Muster

Der Goldpreis hat in den letzten Tagen eine überraschende Entwicklung genommen. Laut einem Bericht von finanzmarktwelt.de fiel der Goldpreis nach der Ankündigung neuer Zölle durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Diese Zölle, die global 10 %, für China 34 % und für die EU 20 % betragen, führten zu einer ungewöhnlichen Marktreaktion. Während der Anleihemarkt eine typische Flucht in sichere Häfen zeigte, indem die Renditen der 10-jährigen US-Anleihen von 4,19 % auf 3,94 % sanken, verlor Gold an Wert.

Der Goldpreis stieg zunächst von 3.122 US-Dollar auf 3.165 US-Dollar, fiel jedoch anschließend auf 3.081 US-Dollar. Dies widerspricht der üblichen Erwartung, dass Gold in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen an Wert gewinnt. Der S&P 500 verzeichnete am selben Tag einen massiven Verlust von 4,84 %, was einem Wertverlust von etwa 2,5 Billionen US-Dollar entspricht. Laut Bloomberg News mussten viele institutionelle Anleger, die auf Kredit in Aktien investiert hatten, ihre Goldbestände verkaufen, um Margin Calls zu bedienen. Dies führte zu einem zusätzlichen Druck auf den Goldpreis.

„Am Donnerstag erlebten die Märkte einen der schlimmsten Tage für Aktien seit dem Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie, wobei allein aus dem S&P 500 etwa 2,5 Billionen US-Dollar gestrichen wurden. Während Gold in Zeiten erhöhter Unsicherheit in der Regel als sicherer Hafen gilt, kann es auch an ausgeprägten Ausverkäufen beteiligt sein, wenn Investoren gezwungen sind, Bargeld zu beschaffen, um Verluste auf anderen Märkten auszugleichen.“ – Bloomberg News
Datum Goldpreis (USD) US-Anleiherenditen (10 Jahre) S&P 500 Verlust
Vor Zöllen 3.122 4,19 % -
Nach Zöllen 3.081 3,94 % -4,84 %

Zusammenfassend zeigt sich, dass der Goldpreis in Zeiten extremer Marktvolatilität nicht immer als sicherer Hafen fungiert. Die Notwendigkeit, Liquidität zu schaffen, kann dazu führen, dass selbst Goldbestände verkauft werden, was den Preis drückt. Diese Entwicklung verdeutlicht die komplexen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Anlageklassen in Krisenzeiten.

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Zusammenfassung des Artikels

Der Goldpreis fiel trotz Marktunsicherheiten nach Trumps Zöllen, da institutionelle Anleger gezwungen waren, Gold zur Deckung von Verlusten zu verkaufen. Dies zeigt, dass Gold in Krisenzeiten nicht immer als sicherer Hafen fungiert.

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