Goldpreis unter Druck? Analyst warnt vor 38% Rückgang trotz Rekordhoch

02.04.2025 11 mal gelesen 0 Kommentare

Gold vor Absturz? Analyst warnt vor massiven Preisverfall

Jon Mills, Analyst bei Morningstar, prognostiziert einen deutlichen Rückgang des Goldpreises in den kommenden Jahren. Trotz eines aktuellen Rekordhochs von 3.080 US-Dollar (ca. 2.865 Euro) je Unze könnte der Preis laut Mills auf 1.820 US-Dollar (ca. 1.690 Euro) fallen, was einem Rückgang von 38 Prozent entspricht. Hauptgründe für diese pessimistische Einschätzung sind ein steigendes Angebot, eine sinkende Nachfrage und Anzeichen für einen Höhepunkt im Markt.

Die Goldförderung wird durch die hohen Preise zunehmend attraktiver, was zu einem Anstieg des Angebots führt. Laut dem World Gold Council soll der oberirdische Goldbestand bis Ende 2024 auf 216.265 Tonnen steigen, ein Zuwachs von 9 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Gleichzeitig zeigen Umfragen, dass 71 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände im kommenden Jahr nicht weiter aufstocken wollen. Mills betont, dass wirtschaftliche Unsicherheiten oft nur kurzfristige Impulse für den Goldpreis darstellen.

„Man muss aufpassen, dass man nicht all diesen positiven Rückenwind auf Gold projiziert“, warnt Mills.

Zusätzlich verweist Mills auf die Zunahme von Fusionen und Übernahmen in der Branche, die typischerweise auf ein baldiges Ende von Preishöhen hindeuten. Während Mills eine pessimistische Sicht vertritt, erwarten andere Institute wie die Bank of America und Goldman Sachs weiterhin steigende Preise. Die Bank of America prognostiziert einen Anstieg auf 3.500 US-Dollar (ca. 3.255 Euro) je Unze in den nächsten zwei Jahren.

Aktueller Goldpreis 3.080 US-Dollar (ca. 2.865 Euro)
Prognostizierter Rückgang 1.820 US-Dollar (ca. 1.690 Euro)
Rückgang in Prozent 38%

Zusammenfassung: Analyst Jon Mills sieht den Goldpreis langfristig unter Druck. Hauptgründe sind ein steigendes Angebot, eine sinkende Nachfrage und Anzeichen für einen Höhepunkt im Markt. Andere Institute wie die Bank of America bleiben jedoch optimistisch.

Gold-ETC erreicht neues Allzeithoch

Der boerse.de-Gold-ETC hat ein neues Allzeithoch erreicht, wie boerse.de berichtet. Dieses Finanzprodukt, das auf physisch hinterlegtem Gold basiert, profitiert von der anhaltenden Nachfrage nach sicheren Anlageformen. Die steigenden Goldpreise und die Unsicherheiten an den Finanzmärkten haben dazu beigetragen, dass der ETC bei Anlegern besonders beliebt ist.

Das Interesse an Gold-ETCs spiegelt die allgemeine Marktentwicklung wider, bei der Investoren zunehmend auf Edelmetalle setzen, um ihr Portfolio abzusichern. Die Beliebtheit solcher Produkte zeigt, wie stark Gold weiterhin als sicherer Hafen wahrgenommen wird, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten.

Zusammenfassung: Der boerse.de-Gold-ETC erreicht ein neues Allzeithoch, was die anhaltende Attraktivität von Gold als Anlageform unterstreicht. Die Nachfrage nach sicheren Häfen bleibt hoch, insbesondere in unsicheren Zeiten.

Quellen:

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Zusammenfassung des Artikels

Analyst Jon Mills warnt vor einem möglichen Goldpreisverfall um 38 % aufgrund steigenden Angebots und sinkender Nachfrage, während andere Institute optimistisch bleiben. Gleichzeitig erreicht der boerse.de-Gold-ETC ein Allzeithoch, was die Beliebtheit von Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten zeigt.

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