Silberpreis erreicht Rekordhoch: Versorgungsengpass und steigende Nachfrage treiben Markt an

Silberpreis erreicht Rekordhoch: Versorgungsengpass und steigende Nachfrage treiben Markt an

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Silberpreis hat ein Rekordhoch erreicht, während die Nachfrage das Angebot übersteigt und Anleger vor der Entscheidung stehen, zu investieren oder zu verkaufen. Die sinkenden Lagerbestände und steigenden Leihkosten deuten auf einen angespannten Markt hin.

Silberpreis erreicht neues Rekordhoch

Der Silberpreis hat kürzlich ein neues Allzeithoch von 56,45 US-Dollar erreicht, was auf einen technischen Defekt an der COMEX zurückzuführen ist. Dieser Ausfall führte zu einer massiven Panikreaktion auf dem Markt, da die Händler versuchten, physisches Silber zu erwerben, während die Lagerbestände auf dem niedrigsten Stand seit Jahren sind. Laut kapitalmarktexperten.de ist die physische Verfügbarkeit von Silber weltweit rapide gesunken, was die Preisanstiege weiter antreibt.

„Der technische Defekt legte lediglich offen, wie extrem nervös der Markt aufgrund der fundamentalen Knappheit ist.“ - kapitalmarktexperten.de

Die Lagerbestände in London sind seit 2022 um ein Drittel gefallen, und die Abflüsse von Silber aus den COMEX-Tresoren haben seit Oktober 75 Millionen Unzen erreicht. Dies deutet auf einen drohenden Versorgungsengpass hin, der durch die steigende Industrienachfrage, insbesondere aus der Solarindustrie und der Elektromobilität, weiter verschärft wird.

Zusammenfassung: Der Silberpreis hat ein Rekordhoch erreicht, während die physische Verfügbarkeit des Metalls stark abnimmt. Die Nachfrage aus der Industrie und die sinkenden Lagerbestände könnten zu einem Versorgungsengpass führen.

Marktentwicklung und Nachfrage

Die Nachfrage nach Silber übersteigt die Minenproduktion erheblich, was das Edelmetall auf den Weg zu seinem fünften Defizitjahr in Folge bringt. Laut dem Silver Institute fehlen dem Markt bis Ende 2025 fast 820 Millionen Unzen Silber. Dies wird durch den aggressiven Einkauf Indiens verstärkt, das jährlich rund 4.000 Tonnen Silber konsumiert und traditionell in physisches Silber investiert.

  • Indien als größter Konsument von Silber
  • Steigende Nachfrage aus der Solarindustrie und Elektromobilität
  • Silberpreise steigen aufgrund von Angebotsengpässen

Die Leihkosten für Silber in London sind zeitweise auf annualisiert 200 Prozent gestiegen, was ein klares Zeichen für den akuten Mangel ist. Diese Entwicklungen haben das Gold-Silber-Verhältnis auf ein Rekordtief fallen lassen, was die Aufholjagd des Industriemetalls unterstreicht.

Zusammenfassung: Die Nachfrage nach Silber übersteigt die Produktion, was zu einem signifikanten Defizit führt. Indiens Rolle als Hauptabnehmer und die steigenden Leihkosten deuten auf einen angespannten Markt hin.

Ausblick und Handlungsempfehlungen

Die aktuelle Marktlage wirft die Frage auf, ob Anleger jetzt verkaufen oder in Silber investieren sollten. Die neusten Analysen deuten darauf hin, dass es für Silberpreis-Investoren dringenden Handlungsbedarf gibt. Die fundamentalen Bedingungen, die zu den Preisanstiegen führen, scheinen stabil zu bleiben, solange die Angebotsseite nicht reagiert.

Die stagnierende Minenproduktion und die lange Realisierungszeit neuer Projekte könnten die Situation weiter verschärfen. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten und abwägen, ob sie in diesen volatilen Markt einsteigen oder ihre Bestände halten möchten.

Zusammenfassung: Anleger stehen vor der Entscheidung, ob sie in den Silbermarkt einsteigen oder verkaufen sollten. Die fundamentalen Bedingungen deuten auf anhaltende Preisanstiege hin, während die Angebotsseite unter Druck bleibt.

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